Der Tag, an dem mein Blog ging…

Qualvolle Tage und Stunden, unendliche Telefonate, Mails, verzweifelte Versuche sie wieder zu bekommen, meine Blogs.
Ein unkonzentrierter Klick, ein Fehler und google teilt kurz und bündig mit: Das Konto wurde gelöscht …und meine Blogs auch. Ratzebutz weg, weger ging es gar nicht!
Es dauerte eine Weile, bis ich es begriff: die sind wirklich raus, ein Jahr „Arbeit“ pfutsch! (Natürlich hatte ich die Blogs nicht gesichert!!!)
Rausgeworfen aus der virtuellen Welt, nie existent gewesen, von der Bildfläche verschwunden, im Sinne des Wortes – das war hart! Ein Computer hatte entschieden über mein Weh oder Wohl und mit Computern kann man nicht reden, es erklären, um Schadensbehebung bitten oder irgend etwas, daß Hoffnung auf eine glückliche Wendung machen könnte. Mit Menschen geht das manchmal schon, Computer hingegen kennen nur „0“ oder „1“, eine Realität, die gruseln kann.

Ohne eine tolle und liebevolle Unterstützung würden diese Zeilen nicht zu lesen sein…  es gab einen Retter-Ritter in der Not.                               

DANKE von ganzem Herzen.

Gelernt habe ich folgendes: 

  • Sichere deinen Blog! (Wie es geht, ist hier zu lesen)
  • Sei achtsam bei dem was du gerade tust, es könnte Folgen haben, ungeahnte
  • …und das virtuelle Fenster, zum Spielplatz der verlockenden bunten Welt , kann sich sehr plötzlich wieder schließen und „Aus ist die Maus“
  • Gehe lieber öfter mit deinen Freundinnen Kaffee trinken und genußvoll quatschen, denn sie kennen die „0“ sowohl als auch die „1“…

Die Erkenntnis, einem Computerprogramm ausgeliefert zu sein, habe ich noch nicht ganz verdaut. Es erinnert mich an den Film: „Matrix“.

Aber Ende gut, alles gut, da sind sie wieder, die Beiden.

Der Tag, an dem mein Blog ging…

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