Sie spricht für sich – die ROSE…

Die Sommerzeit vergeht, doch die Erinnerung an den Duft eines heißen Sommer-Sonntagnachmittages bleibt. So geschehen im Rosarium zu Glücksburg…

Es waren (alte) englische Duftrosen u.a., die mit ihrer Fülle und ihren Farben die Augen verführten und deren Duft die Nase betörte. An ihre Namen kann ich mich nicht mehr erinnern aber an ihren Duft…

Da waren sie,
die zarte Rosafarbene, mit einem Hauch von Palmarosa und Koriander und gefühlten Samtigem,
die strahlend Weiße, mit ihren rot-orange Knospen – Geburtstagsrose aus Kindertagen, ein Duft nach Birnenkompott mit Nelken – die „Identität“ DER Rose…
die Sonnengelbe, mit dem noch schwebenden Geruch von feiner Seife auf frisch gewaschener Haut,
die zarte Altrosafarbene, mit ihrem grünen, frischen, apfeligen, etwas „Tschechischem“ (Insider werden wissen…) typischen schwer zu beschreibenden Duft,
die Aprikotfarbene, mit ihrer sich ständig wandelnden Mischung aus zitronigem, süßem, herbem – wie ein Pizzelchen von Lemongras im Duft der Mairose,
die Pinkfarbene, mit ihrem überraschenden Duft nach süßen Lindenblüten,
und die kühle Rosafarbene, mit ihrer warmen orange-gelben Mitte – eine stolze Edle Dame mit der Erahnung des geheimnisvollen wilden hingebungsvollen Weibes – Geistvoll und Verführung pur…

Nun sollen die Bilder für sich selbst sprechen…

„Rosarium seaside-garden Glücksburg“

Eine Rose für die Rose…

Unübersehbar stand sie da, die „Stacheldraht-Rose“ (Rosa omeiensis pteracantha) mit ihren leuchtend
roten Stacheln und ihren unscheinbaren vierblättrigen reinweißen Blüten –
ein eindruchsvoller Strauch. Einen Duft der Blüten zu erhaschen war unmöglich. Sie kam Ende des 19.Jhdt. aus China.
 

Eine Rose, wie aus Wachs gegossen – feste, glatte Blütenblätter, so exakt, dass ich mich fragte, ob sie echt ist. Leider war sie für die Nase geruchstechnisch unerreichbar.

 

… oh, es ist ja der 50. Blogartikel – er gratuliert sich mit diesen Rosen-Impressionen selbst, der Schlingel…

Sie spricht für sich – die ROSE…
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