Die essbare Tagetes (Tagetes tenuifolia)
Leuchtend gelb, fleißig wachsend, klein aber fein mit einem aromatischem Geschmack von Mandarinenschale, (erinnert tatsächlich daran und auch ein wenig an den Geruch von Intershop, einige werden wissen, was ich meine) etwas bitter und unerwartet scharf auf der Zunge … so wächst die Tagetes tenuifolia im Garten fröhlich vor sich hin.
Eine Handvoll Blüten abgezupft, dazu reichlich Vogelmiere mitgenommen, ein Salatherz, zwei Tomaten, drei rote Basilikumblätter, etwa schwarzen Pfeffer und Salz, 3 Tr. Zitrone (ätherisches Öl), das ganze mit Olivenöl „geschmeidig“ gemacht und ganz zum Schluß noch etwas Süße vom Ahornsirup dazu gegeben … und die Geschmacksknospen feiern ein Fest, die Nase stöhnt nur noch „Ohhhh…“, die Augen schließen sich und ab geht es in den Genuß…
Kennengelernt habe ich die essbare Tagetes zum „Tag der offenen Gärten“ in Weimar, als der
Verein „Rapontica – Gemüse und Kräuter der Goethezeit“ e.V., entsprechende Pflanzen anbot.
 
 
Diese Tagetesart wird auch als Teepflanze verwendet. Die kleinen, getrockneten, gelben Blüten machen sich gut in Teemischungen.

 

Die essbare Tagetes (Tagetes tenuifolia)
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