Die wilde Möhre (Daucus carota) –  Teil 1 –  Die „Rose“* unter den Doldenblütlern

Die wilde Möhre hat mich in ihren Bann gezogen. So eine gestalterische Vielfalt, Feinheit, bis ins Kleinste durchdacht und mit himmlischer Hand konstruiert. Ein perfekter und fantastischer Bauplan. In ihrer Harmonie und Vollkommenheit ähnelt sie einer Rose.

Ich weiss nicht, wie viele Fotos ich von ihr gemacht habe, es artete manchmal regelrecht in ein Fotoshooting aus. Meist hielt sie still, manchmal gab sie sich auch einfach dem Wind hin und „verwackelte“.

Beim Betrachten der Bilder, entdeckte ich immer wieder Neues, vorher nie wahrgenommens und ich suchte sie wieder auf und fokussierte. Sich über diese Art und Weise einer Pflanze zu nähern, kann sich zu einer Entdeckungs- und Forschungsreise entwickeln, die sich im Sichten der Literatur fortsetzt.

 Da die wilde Möhre nicht nur eine Wiesenpflanze ist, sondern auch ein hervorragendes, wenn auch geruchlich streitbares, Karottensamenöl hervorbringt, ist sie doppelt interessant. Erstaunlicherweise ist über das Karottensamenöl in relativ wenigen Literaturstellen etwas zu finden.

 
Meist geht es von der Kamille zum Lavendel. Vor einigen Wochen hat Eliane Zimmermann in ihrem Blog einen tollen Artikel zum Karottensamenöl geschrieben, mit vielen Rezepturen. Einfach lesenswert und empfehlenswert.

* Wilhelm Pelikan: Heilpflanzenkunde Bd.I S.79

Fortsetzung folgt…

Die wilde Möhre (Daucus carota) – Teil 1 – Die „Rose“* unter den Doldenblütlern
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