Was hat Aromapflege mit betrieblicher Gesundheitsförderung zu tun?

Sehr viel, denn sie fördert Gesundheit auf mehreren Ebenen.
  

Aromapflege pflegt (auch) Pflegende.

Eine olfaktorisch angenehme Umgebung sowie die Anwendung der Aromapflege,
sind aus sich heraus geeignet, Begeisterung und Freude an der eigenen Tätigkeit
zu wecken und zu fördern. Sie können zum gesundheitsfördernden Quell in der
Pflege werden.

Mit dem Einsatz ätherischer Öle in der Pflege, wird
eine Arbeitskultur unterstützt, die das Gefühl der Wertschätzung, der
eigenen
Kompetenz, der Stimmigkeit, der Zugehörigkeit und den Wunsch nach
Selbstpflege
entstehen lässt.
Gerüche sind unmittelbar mit Gefühlen gekoppelt, um so
wichtiger ist es das Individuelle, das Subjektive in der Wahrnehmung des
Beschäftigten zu berücksichtigen. Dazu gehört auch, dass bei der Erarbeitung
von  Aromapflegestandards (Qualitätsmanagement), die olfaktorischen Vorlieben
und Abneigungen der Beschäftigten Beachtung finden und berücksichtigt werden.
Das Olfaktorische im Pflegealltag, hat weitreichenden Einfluß auf
die psychische und physische Befindlichkeit der Beschäftigten.

Es
geht nicht darum, mit der
Aromapflege noch mehr zu Leistungssteigerungen zu motivieren. Es geht
darum im
vorhandenen Rahmen, ohne zusätzlichen Aufwand etwas in den Pflegealltag
einfliessen zu lassen. dass neugierig macht, Begeisterung weckt. Mit
Aromapflege ensteht das Gefühl etwas sinnvoll Gutes zu tun. Sie lässt
die eigene Kompetenz erleben,
trotz allem Eingebundensein in Regeln, Standards usw. Es geht darum,
die
Freude am eigenen Tätigsein wieder in den Fokus zu stellen.
Unterstützend
wirkt, dass unmittelbar miterlebt wird, welche wohltuenden Wirkungen das
eigene
Handeln auf die, im Pflegealltag, anvertrauten Menschen hat. Ein Schritt
auf dem Weg zum Ziel langfristig gesunde,
motivierte Pflegefachkräfte zu er- und behalten.

…im Pflegealltag

Meine langjährige Erfahrungen im Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie der
Osmologie und Aromapflegekultur, haben zu einem Schnittpunkt dieser
beiden „Welten“ geführt. Es ist gelungen „das Olfaktorische, als Potential
für gesunde Pflege“ im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen 
Arbeitsschutzstrategie (GDA) „gesund-pflegen-online.de“ 2011 in Thüringen „auf
den Tisch“ zu bringen. Fortführend konnte in Sachsen-Anhalt mit der AOK und der
BGW in Veranstaltungen mit Pflegedienstleitungen, Einrichtungsträgern und
Pflegefachkräften, die Thematik bekannt gemacht und Aufmerksamkeit erweckt
werden.

Die Zeit ist reif, neue Wege zu beschreiten…

Was hat Aromapflege mit betrieblicher Gesundheitsförderung zu tun?

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